Die Lutherkirche in Görlitz

 

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Zur der Baugeschichte

Am 10. November 1898  zum Geburtstag Martin Luthers wurde der Grundstein  vom Superintendent Schönwälder gelegt. Nach den Plänen des Architekten Fritsche-Elberfeld entstand das Bauwerk  zügig so das am 06. Juli 1900 konnte Richtfest gefeiert werden konnte. Noch nicht mal  ein Jahr später am 06. Mai 1901 war der Kirchenbau aus rund ca. 1,4 Mio Ziegelsteinen vollendet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca.362.700,00 Mark. Die  beiden Weltkriege, überstand die Lutherkirche ohne Größere  Schäden. Erst nach 1950 traten verstärkt Bauschäden auf. Dank der Unterstützung der Evangelischen Kirche der Bundesrepublik konnte im . Oktober 1976 mit der Sanierung der Lutherkirche begonnen werden. Am 03. Mai 1981 fand schließlich die neue Einweihung statt.

Die Orgel

Die Ursprüngliche Orgel mit ihren 33 Registern gebaut wurde sie von der Firma Schlag und Söhne aus dem schlesischen Schweidnitz musste bei den Sanierungsarbeiten im Jahre1975 abgerissen werden. Sie wurde durch die heutige Orgel der Firma Jehmlich aus Dresden am 06. April 1986 ersetzt und eingeweiht Sie verfügt über 28 Register und 1.928 Pfeifen und  leider das Westfenster in großen Teilen verdeckt.

Die Glocken

Das erstem 3 Glocken bestand aus Geschützbronze  Des-Moll-Klang-, und hatten ein Gewicht von über drei Tonnen gegossen wurden sie von der Firma Franz Schilling aus Apolda. Im ersten Weltkrieg wurde die Große & Mittlere Glocke  demontiert und eingeschmolzen. Im Jahre 1926 wurde das  Geläut durch drei Gussstahlglocken -D-Dur-Klang- des Bochumer Vereins für Bergbau- und Gussstahlfabrikation ersetzt. Zur Einweihungsfeier für die  neuen Glocken am 08. Mai 1926 läutete die kleine alte Glocke zum letzten mal.
 

Das Lutherdenkmal

Die Herren Paul Viehweg und Siegbert Schäfer gründeten im Jahr 1899 einen Fond zur Schaffung eines Lutherdenkmals. 1903 hatten Sie das notwendige Kapital zusammengetragen so das 1904 die über 1,5 Tonnen schwere und 3,40Meter hohe Statue nach dem Entwurf von Professor Ernst Rietschel am 21.Juni 1904 eingeweiht werden konnte. Die Kosten beliefen sich auf 6700Mark.

1942 wurde es für Kriegszwecke mit anderen Denkmälern der Stadt Görlitz demontiert.

1981 wurde durch ehemalige Görlitzer ein Förderverein zur Wiederbeschaffung des Lutherdenkmals in Aumühle bei Hamburg gegründet. Da auch zeitnah die alten Gussformen in Lauchhammer wieder gefunden wurden förderte  ihr Vorhaben. Görlitzer Bürger, die auf der ganzen Welt verstreut lebten brachten Betrag von 70000Mark durch Spenden auf und ermöglichten so die Restaurierung der Gussform und den Neuguss des Denkmales .Am 30. Oktober 1983 erfolgte anlässlich des 500. Geburtstages des Reformators die feierliche Enthüllung des neuen Denkmals.

 

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